Über uns > Lotn
Die Lord of the Nord wurden im Jänner 2004 von sechs Jungs aus der HLTW 13 gegründet.
Wir alle verbrachten unser erstes Jahr in dieser Schule und schließlich entdeckten wir unsere gemeinsame Leidenschaft zu Rapid und wie es der Zufall will, waren wir bei den Spielen alle auf der Nord. So kam die Idee die Spiele gemeinsam zu besuchen und auch gleich einen Fanklub zu gründen. Auf den Namen LOTN kamen wir in Anspielung auf den Snowboard Event Lords of the Board, auch wenn die Ski oder Skaterkultur nie eine Rolle in unserer Gruppe spielte. Ohne große Ziele bzw. einer Ideologie ging man nun gemeinsam, ausgestattet mit 3 Doppelhalter und einem Transparent ins Stadion, wo wir einen Platz im Oberen Rang nähe West einnahmen. Man lebte mit dem Spiel mit und sang auch die Lieder, doch war es zum damaligen Zeitpunkt nie ein Ziel von uns, uns großartig in Szene zu setzen. Dieses Verlangen entstand erst nachdem das Interesse vom Platz immer mehr in die Kurve wanderte. Man war fasziniert von dem Treiben in der Kurve und den Bewegungen der Masse, den Liedern, den Fahnen etc.
So beschloss man, dass sich auf der Nord auch etwas tun müsse. Also starteten wir beim vorletzten Heimspiel eine Flugblattaktion, in der wir die Leute, die sich aktiv am Support beteiligen wollten, aufforderten sich zu uns im unteren Rang bei der Mittellinie zu positionieren. Es fanden sich dann schlussendlich 50 Leute ein und beim letzten Heimspiel der Saison wurde abermals per Flyer aufgerufen sich zu uns zu stellen, dieses Mal allerdings direkt zur West um dort im Einklang zu singen. Um die 150 Leute positionierten sich zu uns und das ganze funktionierte auch recht gut. Unsere damalige Gruppe umfasste ca. 15 Personen und eigentlich waren wir guten Mutes in der nächsten Saison dieses Handeln fort zu setzen, doch unser Vorhaben wurde abrupt von Seiten der Exekutive und des Vereins beendet. Stehender Support mit Fahnen etc. sei auf der Nord unerwünscht. Da aber bekannter Weise so eine einseitige und diktatorische Art vom Verein unüblich ist wurde versucht, in Person von Andi Marek ,auch für uns eine Lösung zu finden. Also bot man uns an, unser Bestreben etwas neues aufzubauen, auf der Osttribüne fortzusetzen. Anfangs war dieser Vorschlag nur als schlechter Witz zu deuten, weil die Ost nur als Gäste bzw. Greenie-sektor bekannt war. Nach einem langem hin und her innerhalb der Gruppe entschloss man sich am Ende aber doch dazu, den schweren Schritt zu wagen und in der nächsten Saison 2004/05 die Kurve zu wechseln. Unser Name Lord of the Nord war hierbei natürlich nicht mehr brauchbar aber wir wollten auf keinen Fall den Namen komplett ändern und so entstand der aktuelle Name Lords. Damals wussten wir noch nicht was uns alles erwarten werde, doch wir bereuen diesen Schritt nicht.
Vergesse nie deine Wurzeln
Lord of the Nord